Einsatz am Großen Vogelsand (2009)

Ein sonniger Tag im Frühjahr 2009. Spätnachmittags kommt der Funkspruch: "Auf dem Großen Vogelsand hat sich ein Kutter festgefahren. Schickt da mal den Retter hin."

Es dauerte kaum 3 Minuten bis die Helms abgelegt hatte und einsatzbereit war. Nach kurzer Zeit erreichte der Rettungskreuzer die Sandbank vor Scharhörn. Tochterboot Biene wurde ausgesetzt, um die Schleppleine zum festsitzenden Kutter zu bringen. Dieses Vorhaben erwies sich dann schnell als unmöglich, da das Tochterboot im ablaufenden Wasser bereits zu viel Tiefgang hatte, um nahe genug an den Kutter heran zu kommen. Die starke Strömung erschwerte das Vorhaben zusätzlich.

In der Zwischenzeit hatte sich auch Rettungskreuzer Hannes Glogner, der zufällig in der Nähe und auf dem Weg nach Cuxhaven war, zur Helms gesellt und ebenfalls sein Tochterboot Flinthörn ausgesetzt, um helfend zur Seite zu stehen.

Auf der Biene entschied sich Rettungsmann Torsten Brumshagen dann zum Aussteigen, um die Schleppleine sozusagen auf dem Fußweg zum Kutter zu bringen. Dieses Manöver gelang und Tochterboot Biene konnte nun die ersten Versuche starten, den Kutter von der Sandbank zu befreien.

In der Zwischenzeit hatte sich der Kutter aufgrund der starken Strömung jedoch weiter im Sand festgesetzt und ließ sich auf diesem Wege nicht mehr freisetzen, so dass man beschloss, das Stauwasser abzuwarten, um sicher zu sein, dass der Kutter ausreichend stabil liegt, um mit der Flut wieder frei zu kommen.

Die Situation war nun erfolgreich unter Kontrolle gebracht. Mit Einsetzen des auflaufenden Wassers konnte die Helms den Einsatzort wieder verlassen und der Kutter kam anschließend aus eigener Kraft frei.

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